Das Interview erschien zuerst im Standpunkt 2026/01, unserer kommunalen Infozeitschrift. Nun veröffentlichen wir es hier auf unserer Homepage zum Nachlesen.
Hallo Georg, du bist 2020 zum ersten Mal in den Marktrat eingezogen—als jüngster gewählter Marktrat. Was hat dich in deinem ersten Jahr am meisten überrascht?
Janner: Es gab tatsächlich nicht wirklich große Überraschungen. Ich war die Jahre vorher regelmäßig auf Gemeinderatssitzungen und da schon sehr interessiert an der Arbeit im Gemeinderat. Was mich sehr gefreut hat und das „Ankommen“ leichter gemacht hat, war der Wandel vom ständigen Gegeneinander zum konstruktivem Miteinander.
In den nun fast 6 Jahren ist viel passiert. Wo würdest du sagen lagen für dich und die SPD die Schwerpunkte?
Janner: Mir ist es wichtig die Arbeit im Gemeinderat ein wenig verständlicher für die Bürger zu machen. Da gibt es weiter Verbesserungsbedarf. Die Förderung Kinder und Jugendlicher ist uns ein großes Anliegen, da ist viel passiert. Außerdem ist uns ein ordentliches Ortsbild, eine gute, sichere Infrastruktur und vorausschauende Reparaturen / Neuanschaffungen (z.B. auch im Bauhof) wichtig.
Du bist, wie schon gesagt, der jüngste im Marktrat. Hast du da vielleicht auch manchmal eine andere Perspektive auf die Dinge?
Janner: Ja, aber das liegt meiner Meinung nach nicht nur am Alter. Im Gemeinderat sollte jeder seine eigene Meinung mit einbringen und nicht nur die Meinung der Partei vertreten.
Parkstein ist in der guten Lage, dass die Gemeinde Geld hat. Wird das Geld richtig eingesetzt?
Janner: Wir haben in den letzten 6 Jahren viele teils große Projekte angegangen und auch schon fertig gestellt. Die Erneuerung unserer Straßen (mit Kanal/Wasser), viele Projekte für unseren Nachwuchs (Anbau Kindergarten/Schule, Erneuerung Spielplätze) sind notwendige Investitionen, die wir aufgrund unserer finanziellen Lage glücklicherweise nicht vor uns herschieben müssen und gleich angehen können. Viele weitere Projekte sind geplant und warten bereits die Umsetzung.
Vielen Dank für das Gespräch.